Pflegelotsen helfen Angehörigen

moz_logo_newEin Unfall, ein Schlaganfall oder Demenz. Egal, ob jemand plötzlich oder schleichend zum Pflegefall wird – die Angehörigen fühlen sich oft heillos überfordert und nicht selten im Stich gelassen. Diese Erfahrung haben alle fünf Frauen gemacht, die am Sonnabend zu einer Informationsrunde in den Pflegestützpunkt Erkner gekommen waren – auch Bianka Mentzel aus Erkner.

Den vollständigen Artikel finden sie hier: Märkische Online Zeitung

 

 

DVSG-Bundeskongress

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In diesem Jahr stand der Bundeskongress der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) unter dem Thema: “Menschen erreichen – Teilhabe ermöglichen”. An dieser Veranstaltung nahmen vom 05.11 bis zum 06.11.2015 ca. 600 Experten und Expertinnen in Münster teil. Aus dem Institut für Soziale Gesundheit wirkten Herr Prof. Dr. Karlheinz Ortmann und Frau  Katarina Prchal mit. Sie berichteten innerhalb eines Forums über die das Modellprojekt “Vereinbarkeitslotsen Pflege und Beruf”.

Neuer Reportagenband

Neuer ReportagenbandNeuer Reportagenband über Unternehmen in Brandenburg, die Pflege und Beruf zu vereinbaren versuchen

 

Einigen Prognosen zufolge werden im Land Brandenburg bis 2030 etwa doppelt so viele pflegebedürftige Menschen leben wie in 2012. Aufgrund des demografischen Wandels müssen schon jetzt Beratungsstrukturen weiterentwickelt werden. Das Institut für Soziale Gesundheit (ISG) der KHSB hatte auch daher das Modellprojekt „Vereinbarkeitslotsen – Pflege und Beruf“ ins Leben gerufen, das in erster Linie betriebliche Strategien zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf befördern sowie individuelle Entlastungskonzepte entwickeln soll.

Ein Reportageband von dem Journalisten Rocco Thiede ist nun erschienen, der die Erfahrungen von fünf Arbeitgeber_innen mit den im Rahmen des Projektes eingesetzten Vereinbarkeitskoordinatorinnen detailliert schildert. Sie können darin lesen, wie Ängste und Vorurteile abgebaut werden können und somit den Weg zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglicht wird. Die Broschüre ist in digitaler Form oder als gedrucktes Exemplar auf Wunsch vom ISG erhältlich.

 

Vereinbarkeitslotsen holen Pflegethema aus der Tabuzone

logoGut 70 Punkte auf einer Karte des Landkreises Oder-Spree symbolisieren vor wenigen Tagen in Erkner die Zwischenbilanz eines Modellprojekts, das Berufstätigen helfen soll, die Pflege von Angehörigen und den Arbeitsalltag besser unter einen Hut zu bekommen. Jeder Punkt steht für einen Mann oder eine Frau, die sich ehrenamtlich in diesem Projekt engagieren. Ihr offizieller Titel ist „Vereinbarkeitslotse“, denn es geht um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Die meisten der roten Markierungen befinden sich in der Nähe von Eisenhüttenstadt. Hier ist das Projekt im Sommer 2012 gestartet. Seit dem Vorjahr hat es auch in Erkner einen festen Platz. Dort haben sich Akteure, Politiker und Unternehmen jetzt über die Chancen dieses Modells ausgetauscht.

Den vollstänigen Artikel finden Sie hier: Landkreis Ober-Spree, 24. April 2015, Mario Behnke